Leckeren Löwenzahn Honig Selbermachen


Beinahe auf jeder Wiese und in vielen Gärten steht zur Zeit der leuchtend gelbe Löwenzahn.




Die Blüten ziehen nicht nur uns Menschen an, sondern auch die Bienen die den kostbaren Nektar verwenden, um einen Honig herzustellen.
Ich habe im Internet gelesen, das es tatsächlich einen Löwenzahnhonig gibt, den Bienen herstellen.




Bisher kannte ich nur den Löwenzahnhonig, den man aus den Blüten des Löwenzahn machen kann.
Löwenzahn wächst beinahe überall aber ich glaube die wenigsten wissen wie wertvoll diese Pflanze ist.

Löwenzahn wirkt entwässernd und durch seine Bitterstoffe auch entgiftend für Leber und Galle und wird deshalb auch unterstützend bei Fasten und Entschlackungskuren.
Auch bei Gelenkschmerzen soll der Löwenzahn unterstützend wirken.
Die jungen Löwenzahnblätter kann man gut in einem Salat mischen da bei den jungen Blättern die Bitterstoffe noch gering sind.
Die Wurzeln und die Blätter und Blüten kann man auch als Tee verwenden.

Ich verwende für den Löwenzahnhonig die leuchtend gelben Blüten!

Für den Honig sammelst du an einem sonnigen Tag die Blüten, achte darauf das sie nicht an der Straße stehen, oder auf  einer Wiese die von  Spritzmitteln  belastet sind.

Ich habe meine Löwenzahnblüten am Eingang von einem Waldstück geholt und einen Teil davon aus meinem eigenen Garten geerntet.

Mein Tipp: Mit einer Schere kannst du schonend die Blüten von den Stängeln schneiden!

Im Wald habe ich eine Rarität gefunden, echte Schlüsselblumen davon habe ich einen Teil zu den Löwenzahnblüten gegeben und den Rest habe ich getrocknet für eine Teemischung!

Ich pflücke auch nicht jede Blüte, sondern achte immer darauf das auch noch Blüten zurückbleiben, so haben auch die Bienen oder andere Sammler auch was davon und die Blüten säen sich von selbst wieder aus.





Löwenzahnhonig schmeckt besonders fruchtig und kein bisschen bitter.
Die Farbe ist wie Bernstein ich finde den Löwenzahnhonig nicht nur köstlich er sieht auch wunderschön aus im Glas und schmeckt sowohl als Brotaufstrich oder im Müsli und im Tee.

Falls du auch einen Löwenzahnhonig nach meinem Rezept machen willst brauchst du allerdings einiges an Geduld.
Bis der Honig seine richtige Konsistenz hat dauert das einige Stunden!



Zubereitung Löwenzahnhonig:
Die Blütenköpfe von den Stängeln schneiden, in eine Schüssel Wasser geben und kurz waschen und danach gut abtropfen lassen, anschließend auf  ein sauberes Tuch legen und sanft  abtupfen.

1Liter Wasser in einen Topf geben und die Blüten mit dem Wasser einmal aufkochen lassen.
Zugedeckt an einem kühlen Ort über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag die Blüten über ein Sieb abgießen dabei das Wasser auffangen und wieder in den Topf geben. Den Zucker, das Ingwer Stück und den Abrieb von einer Bio Zitrone sowie den Saft von den Zitronen dazu geben und aufkochen lassen, anschließend auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Immer wieder umrühren und etwa 5-6Stunden auf kleiner Hitze köcheln lassen!
Nach ein paar Stunden wird die Flüssigkeit deutlich Sirup ähnlich, nach etwa 6Stunden hatte bei mir die Flüssigkeit die perfekte Konsistenz.

Einen Esslöffel der Flüssigkeit auf einen kleinen Teller geben und beobachten, erstarrt die Flüssigkeit ist der Honig perfekt.
In sterile kleine Gläser abfüllen und verschließen. Ergibt etwa 8 Gläser mit 180ml.

Mein Tipp: Quendel oder Thymian sowie Kurkuma passen perfekt in den Honig.
Falls du den Honig mit Birkenzucker herstellen willst ersetze einfach den normalen Zucker mit Birkenzucker.


Zurück zu den Wurzeln:

Ich habe viele Nahrungsmittel  in unsere Ernährung eingebaut, die ich noch von meiner Großmutter in Erinnerung habe.
Damals kannte niemand den Begriff Superfood, allerdings haben viele Pflanzen und Samen dieselbe Wirkung wie sie heute unter der Bezeichnung Superfood  angepriesen werden.

Ich denke die Liebe zu den Kräutern und Heilpflanzen habe ich von meiner Großmutter, sie hat uns Kinder als wir noch klein waren immer mitgenommen zum Sammeln der Heilpflanzen und Kräuter, die sie dann an eine Apotheke verkauft hat.

Ich habe im März begonnen die ersten Heilpflanzen und Kräuter zu sammeln.
Ich trockne und sammle die Kräuter und Heilpflanzen und stecke sie dann in braune Papiertüten, die ich an einem trocken luftigen Platz aufbewahre.

Sobald ich alle Kräuter beisammen habe mische ich die bestimmten Tee und Gewürzsorten!

Verwendest du oder sammelst du auch Kräuter oder Heilpflanzen?

Wenn ja welche schätzt du ganz besonders?

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Verlinkt bei sonntagsglück





Kommentare

  1. Hmmm, der Löwenzahnhonig sieht so lecker aus...die Gläser hast du wieder super schön gestaltet.
    Lieben Gruß, Marita

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  2. Du hast die Gläser so schön dekoriert, wie immer liebe Edith.
    Ein echter Hingucker.
    Und der HOnig schmeckt bestimmt lecker, ich habe Löwenzahn noch nie probiert.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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  3. Liebste Edith,
    ich hab ja deinen wundervollen Honig schon bewundert, nur keine Worte hinterlassen. Mit dem Ingwer ist das sicher eine lukullische Sensation. Ich sollte unbedingt ein paar Blüten pflücken! Danke für die Anregung und eine gute Zeit
    Lass dich drücken
    Elisabeth

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  4. Vermutlich steckt von deiner Grossmutter einiges in dir. Meine Liebe zur Natur und zum ländlichen Leben kommt bestimmt vom Groseli (der Grossmutter meines Vaters). Löwenzahnhonig schmeckt lecker. Deine Gläser sind eine Augenweide. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  5. Hallo Edith,

    ich hab mir Dein Rezept gemopst und hab gestern die Blüten gepfückt und eingelegt in Wasser.
    Ich werde berichten und natürlich auf Deinen Blog verweisen.

    Vielen Dank für das tolle Rezept und die Verpackung ist klasse.

    LG
    Ursula

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  6. Liebe Edith,
    jaaa Löwenzahnhonig hatten wir auch. Habe ich vor ein paar Jahren mal gemacht. 😁 Deine Gläser schauen wunderschön aus... sind die geplättet?

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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  7. Hallo Edith,
    der Honig schmeckt sicher richtig lecker! Und so schön umgefüllt ist er auch ein echter Hingucker.
    Viele Grüße und einen schönen Wochenstart
    Katja

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  8. Liebe Edith,

    Löwenzahnhonig !!! ???? Gelesen hatte ich schon davon, aber selbst hergestellt hatte ich ihn noch nie. Ich werde es mal ausprobieren. Ich glaube ich komme mal zum Plotterunterricht zu Dir.

    Liebe Grüße
    Elke

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