MUT


Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was wäre, wenn ich mehr MUT in meinem Leben hätte?



Ich meine dabei nicht Fähigkeiten in gefährlichen riskanten Situationen seine Angst zu überwinden.
Sondern mehr MUT in deinem Leben .

Dabei kommen mir persönlich folgende Ideen.

  • ich würde mir mehr trauen
  • ich hätte weniger Angst 
  • ich würde mehr sagen, was ich denke und mehr tun was ich sage
  • ich würde mir weniger Sorgen machen
  • ich würde mir lang gehegte Wünsche erfüllen
  • ich würde mehr tun, was ich denke
  • ich würde mich mehr fordern
  • ich wäre manchmal draufgängerisch
Wofür möchte ich eigentlich mutig sein?

Wenn mir z.Bsp.klar geworden ist, dass mich Unwahrhaftigkeit belastet und Wahrhaftigkeit mich befreit, werde ich mutiger sagen was ich denke und tun was ich sage.

Das kann ein Mensch sein denn ich schon lange sagen möchte, was mir auf der Seele liegt,
das kann mein Job sein, denn ich schon lange kündigen möchte,
das kann ein Arbeitskollege sein, der mich mit seinen Nörgeleien schon lange nervt.
das kann eine Diagnose oder ein Befund sein der mich bedrückt,
das kann die politische Lage sein, mit der ich nicht einverstanden bin,
oder eine Situation die mich im Moment depressiv macht,
ein Verhalten, das mich von einer Person schon lange stört,
oder aber auch die schwierige Situation die im Moment die Welt beherrscht,
oder eine finanzielle Situation, die mich einengt..

Ich denke jeder hat in seinem Leben Situationen wo er sich mehr MUT wünscht.


Je klarer mir ist, wofür ich mutig sein möchte und was ich unbedingt will, desto leichter entwickelt sich der Mut in mir.

So werde ich eine neue Erfahrung machen: dass ich, wenn ich in einer bestimmten Situation mutig war auch in anderen Situationen mutig sein kann.

Je mutiger ich werde, desto verantwortlicher werde ich auch für mich selbst.
Je mehr ich Verantwortung für mich selber übernehme, desto weniger schiebe ich Fehler von mir auf andere.
Je mehr ich zu mir stehe, wofür ich selbst verantwortlich bin , desto mehr komme ich zu mir selbst.
Bin ich bei mir selbst, bin ich mit mir eins und tue ich was für mich.

MUT ist eine Eigenschaft die keineswegs nur angeboren ist oder ein Ergebnis kluger Erziehung ist.
Mut gehört zur geistigen Ausstattung eines jeden Menschen.
Zwar kann der Mut in uns unentwickelt, verdrängt, verleugnet oder verschüttet werden, verloren geht er aber nicht, weil er tief in unserem unbewussten Geist verwurzelt ist.


Was ist nun der MUT ?
Das starke Gefühl sich von inneren und äußeren Bedrängnissen nicht alles gefallen zu lassen, sondern darauf selbst Einfluss zu nehmen.
Vielleicht aber auch Grenzen sinnvoll zu überschreiten.

Um so öfters wir Erfolge gesammelt haben, um so mutiger werden wir.
Dabei finde ich es gut, nicht all zu große Herausforderungen anzunehmen.
Der erste Schritt sollte daher nicht all zu groß sein, es ist sicher einfacher sich kleine Ziele zu setzen.
Mir persönlich hilft es auch in bestimmten Situationen an Erlebnisse zu denken in denen ich MUT bewiesen habe.


Wie ist, das bei Dir hast du genug MUT, oder wünscht Du dir auch manchmal mutiger zu sein?

Wie gefällt dir mein heutiger Beitrag?

Mein Ziel ist es auch hin und wieder mehr MUT und meine Gefühle in meinen Blog-Post einzubringen.

Die Ballon Bilder sind in unserem Garten entstanden.
Ein Ballon der aus der Schweiz unterwegs war, musste bei uns im Garten eine Notlandung machen.






Kommentare

  1. Liebe Edith,
    wirklich mal ein ganz anderer Post!
    Ich dachte schon, du wärst mit dem Ballon in die Luft gegangen - ich hatte nämlich ausdrücklich geäußert, dass ich zu meinem Geburtstag keinen Ballonrundflug haben möchte, kein Mut also, oder das Gegenteil ein bisschen Angst.
    Mut und Angst sind wohl die zwei, die in einem ausgeglichenen Maß vorhanden sein sollen. Einer meiner beiden Töchter wünsche ich in manchen Situationen mehr Mut und weniger Angst. Ich glaube fest daran, dass man im Verlauf der Jahre mutiger wird. Wobei, genau jetzt wie ich diesen Satz schreibe, mache ich mir schon Gedanken, ob das jeder schafft, oder ob andere immer mehr verzagen.
    Ein Post zum Nachdenken, ich verzieh mich jetzt mal Richtung Couch und werde ein bisschen sinnieren!
    Dir alles Liebe und weiterhin den Mut auch solche Post zu schreiben !
    Gabi

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  2. Liebe Edith,

    tja, nach diesem unendlich großen Sommer bin ich wieder etwas mehr da. Die Bilder Deines letzten Posts haben mich fasziniert, ein Gefühl des nahen Herbstes vermittelt und die Freude darüber geweckt. Dann sind wir in die Toskana gefahren und schwupps - Sommer, Sonne, dolce Vita waren wieder da.

    Was für wundervolle Gedanken über den Mut. Mich hat das Thema diesen Sommer ebenfalls beschäftigt, vielleicht von einer anderen Seite her, aber mit dem selben Ergebnis. Mut bedeutet mir ebenso wie Dir, nicht unbedingt nur, etwas Gefährliches zu tun, sondern so oft es geht, die Komfortzone zu verlassen, Unbekanntes zum Freund zu machen, die Gewohnheiten zu hinterfragen. Je älter, desto mehr sind wir gefangen im Korsett der alten Strukturen.

    Schon seit einer Weile treiben mich die Bücher von Dr. Joe Dispenza an, der aus neurobiologischer Sicht faszinierend erklärt, wie unsere Verhaltensmuster funktionieren und wie es uns gelingt, sie zu durchschauen und zu verwandeln. Dazu braucht es Mut.

    Ich habe geschmunzelt, dass Du vermehrt Deine Gefühle und Gedanken in Deine Posts einbringen möchtest, auch das ist mir die Tage durch den Kopf gegangen. Also gehen wir es an, gell.

    Wundervolle Spätsommertage für Dich.
    Herzliche Grüße
    Veronika


    NS: Übrigens passen die Fotos perfekt zum Thema. So ein glücklicher Zufall mit der Landung des Ballons

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  3. Liebe Edith,
    gleich zu Beginn dieses Kommentars eine Bitte: Obwohl ich eigentlich noch gar keinen Kommentar hier zu deinem Post veröffentlicht habe (zumindest nicht bewußt), schreibt mir Blogger "Dein Kommentar wurde veröffentlicht" - also falls da irgendein Anfang oder sonstwas Komisches von mir schon vorher bei dir angekommen ist, dann lösche das bitte wider .....

    Nun zu deinem Post: Ich finde es toll, auch mal ein wenig in die Tiefe zu gehen in den Blogs und lese solche Gedanken und Texte sehr gerne. Und deine Gedanken sind wirklich sehr interessant - genauso wie das Thema Mut. Ich halte mich für einen ziemlich mutigen Menschen, auch wenn ich genau das gleiche feststellen muss, dass Veronika geschrieben hat: Je älter ich werde, umso weniger gerne verlasse ich meine Komfortzone. Und je älter ich werde, umso ängstlicher werde ich auch. Nachdem ich aber Mut so definiere, wie es Eleanor Roosevelt getan hat: Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern etwas dennoch zu tun, obwohl man davor Angst hat, muss ich jetzt wohl einfach mutiger sein, als in jüngeren Jahren, um die Dinge, die ich tun sollte, dennoch zu tun. Und ich gebe dir recht, je öfter man seine Angst überwindet und Mut beweist, umso stärker wird man - und mutiger auch.

    Danke für diesen tollen Post, liebe Edith!

    Liebe Grüße
    Hilda

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  4. Wahre Worte, liebe Edith.
    Ich wünsche dir allen MUT den du brauchst, um dich von Dingen, die dich belasten zu befreien!! Es ist nie gut, wenn Störendes das Gemüt und die Gesundheit beeinträchtigen.
    Sei mutig - werde freier.

    Ich versuche es auch jeden Tag. Es klappt nicht immer, aber immer öfter.

    Liebe Grüße
    Nicole

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  5. Liebe Edith,
    da gibst du mir aber einen Anstoß über den es sich lohnt nachzudenken.
    Ich bin ab und zu sprichwörtlich ins kalte Wasser gesprungen, ohne zu wissen, was genau mich erwartet. Das war, glaube ich mutig. Solche Aktionen machen stark und selbstbewusst. Ab und zu wünsche ich mir ein bisschen mehr Mut - ich muss noch üben ;) !
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich.
    Cora

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  6. schöne Gedanken hast du dir gemacht, liebe Edith, Schritt für Schritt, das könnte schon helfen. Ich wünsche dir und uns kleine Erfolge und sende dir liebe Grüße, Theresa

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    1. Vielen Dank, liebe Theresa.
      Ja so einfach wäre es,aber manchmal fehlt uns der Mut!

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